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Die erste „Mobile Bürgerversammlung“ 2 009 am Dienstag, 3 0. Juni, mit Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly, Landtagsabgeordneten Hermann Imhof, Bürgermeister Horst Förther, Umweltreferent Dr. Peter Pluschke, Stadträten, Mitarbeitern der Stadtverwaltung und vielen interessierten Mitradlern führte bei strahlendem Wetter zunächst vom Start am Schönen Brunnen über das Milchhofareal zur Radwegeverbindung Goldbachtal.
Mit dem Bau des neuen, etwa 2 50 Meter langen Weges konnte 2 007 die letzte Lücke der ansonsten durchgehenden Grünzugverbindung im Goldbachtal geschlossen werden. Damit wurde der lang gehegte Wunsch der Bevölkerung nach einer übergeordneten Geh- und Radwegroute von Fischbach über den Lorenzer Reichswald, den Valznerweiher und Zabo zum Wöhrder See und in die Altstadt erfüllt. aktuellen Planungsstand zum ehemaligen Milchhofareal. In der Wohnanlage Goldbachpark an der Zerzabelshofstraße besichtigten die Teilnehmer Einrichtungen des Vereins für Menschen mit Körperbehinderung. In der Pastoriussiedlung wurden die Fertigstellung der Wohnbebauung und des Grünzugs erläutert. Mit einer architektonisch sehr gelungenen Wohnanlage brachte das Siedlungswerk Nürnberg im vergangenen Jahr den Bau an der Pastoriussiedlung mit 158 sozial geförderten Mietwohnungen zum Ende. Familienfreundlichkeit und moderne Wohnformen zweier unterschiedlicher Architekten, aber auch Barrierefreiheit und die Möglichkeit zur Begegnung, all dies sind Pluspunkte der neu entstandenen Bauten. Der Freistaat hatte Fördermittel in Höhe von rund 8,7 Millionen Euro bereitgestellt, insgesamt investierte das Siedlungswerk etwa 2 0 Millionen Euro. Denn gerade in Ballungsräumen ist es für Menschen mit geringem Einkommen häufig nicht einfach, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Weiter ging die Tour ging es zur Camphill-Werkstatt, wo Geschäftsführerin Agnes Kälke durch die Einrichtung führte. Die nächste Station führte in den Tiergarten. Dort stellten Direktor Dr. Dag Encke und stv. Direktor Dr. Helmut Mägdefrau das neu entstehende Lagunenprojekt mit dem Manatihaus sowie das fertiggestellte Raubtierhaus vor. Die Schlüsselmerkmale der Delphin Lagune sind: • Eine tiergärtnerische Lösung für die Delphin- und Seelöwenhaltung, die internationale Standards langfristig erfüllt. • Eine landschaftsarchitektonisch naturnah in die Topographie des Tiergartengeländes am Schmausenbuck integrierte Lösung, • die Möglichkeit für die Besucher, die Tiere in einer natürlicheren Umgebung und mit einer besseren Unterwassereinsicht zu erleben und • verbesserte Möglichkeiten für die Delphintherapie und Forschung in diesem Bereich in Kooperation mit der Universität Würzburg und der Humboldt-Universität zu Berlin. • Die Einbindung der DelphinLagune in ein fortschrittliches Edukationskonzept. • Die Fortführung und Erweiterung von Tätigkeiten im Bereich Forschung und Artenschutz und • die Umsetzung eines Technikkonzepts, bei dem Betriebskosten und energetische Aspekte besondere Berücksichtigung finden. Manatihaus (Tropenhaus) und „Blauer Salon“ Für die adäquate Unterbringung und zeitgemäße Präsentation der Manatis (Seekühe), dem Symboltier des Verein der Tiergartenfreunde, finanzieren die Tiergartenfreunde den Bau eines Tropenhauses mit 2 ,5 Millionen Euro. Das Manatihaus wird auch für andere Wirbeltiere und Insekten genutzt werden. Ein besonderes Augenmerk wird auch auf die Bepflanzung gelegt. Für die Besucher soll der Eindruck eines überfluteten tropischen Urwalds entstehen, den sie beim Rundgang über Holzstege und bepflanzte Inseln erleben können. Als besondere Attraktion wird es einen weiteren Rundgang in Höhe der Baumkronen geben. Ein unterirdisch gelegenes Gebäude („Blauer Salon“) zwischen dem Manatihaus und den Delphinbecken schafft Raum, um die Tiere unter Wasser für die über großformatige Sonderverglasungen zu beobachten. Die Umsetzung dieses Projektes wird wesentlich durch den Förderverein DelphinLagune unterstützt. DelphinLagune und Manatihaus in Zahlen • Gesamtfläche des Baufelds: 23 000 Quadratmeter • Salzwasservolumen in der DelphinLagune: 5 345 Kubikmeter • Süßwasservolumen im Manatihaus: 675 Kubikmeter • Manatihaus mit etwa 700 Quadratmetern, die Hälfte davon Wasserfläche. • Wassertiefe in der Lagune: 0,5 - 7 Meter • Gesamte Gebäudekubatur: 29 500 Kubikmeter Einen schönen Ausklang nahm die mobile Bürgerversammlung schließlich in der „Zabo-Linde“.
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