Vorstadtverein Zabo e.V.
Vorstadtverein Zabo e.V.

Presseerklärungen

09.05.2017: Heimgartensiedlung - Stellungnahme zum Ergebnis der Stadtratssitzung vom April 2017

 

Erhaltungssatzung für die Heimgartenweg-Siedlung

Auf Antrag des Stadtrats Stephan Grosse-Grollmann wurde das Thema Erhaltungssatzung für das Wohngebiet „Heimgartenweg-Siedlung“ in der Stadtratssitzung am 26.04.2017 behandelt.

Der Vorstadtverein Zabo e.V. ist erfreut, dass dieses Thema wieder auf die Tagesordnung kam, gleichzeitig aber verwundert, dass erst im zweiten Anlauf auf die Entwicklung zum Thema Erhaltungssatzung eingegangen wurde. Erst jetzt wurde im Stadtrat von Baureferent Herrn Ulrich erläutert, warum der Antrag am 22.03. zurückgezogen worden war.

 

Die Genossenschaft ist auf die Forderungen des Baukunstbeirats von 2016 nach einer Machbarkeitsstudie für die geplante zusätzliche Bebauung hinter der Siedlung am Ben-Gurion-Ring eingegangen. Aus Sicht des Baureferats war die Drohung eine Erhaltungssatzung zu erlassen, nur ein Mittel um auf eine Machbarkeitsstudie zur Prüfung auf alternative Erschließungs- und Wohnbebauung hinzuwirken. Mit der Beauftragung dieser Machbarkeitsstudie seien die Auflagen der Stadt erfüllt, sodass die Stadtverwaltung keinen Grund mehr gesehen hat, weiter auf die Erhaltungssatzung zu bestehen. Die Fraktionen wollen das Ergebnis der Machbarkeitsstudie erst abwarten.

 

Die Vorlage der Stadtverwaltung wurde auch diesmal nicht zur Abstimmung gestellt. Das Gremium vertraut offensichtlich auf die Zusagen des Wohnungsunternehmens-Ost vor weiteren Abbrüchen ein städtebauliches Gesamtkonzept für die Zukunft vorzulegen. Das Thema ist aus städtischer Seite vom Tisch. Nach Auffassung des Baureferenten Herrn Ulrich ist die Garantie gegeben, dass „die schöne Siedlung am Heimgartenweg gesichert“ ist.

Verwunderlich ist die Tatsache, dass sofort nach der Stadtratssitzung vom 22.03. mit dem Abriss der sechs Reihenhäuser am nächsten Tag begonnen wurde. Aus unserer Sicht war dies schon beschlossene Sache.

 

Das ist insofern schade und traurig, weil die Bevölkerung von Zabo eine eindeutige Meinung hat, wie sie im Umfrageergebnis  der Befragung im März/April zum Ausdruck kommt. 2/3 der Befragten woll(t)en die gesamten Siedlung – auch die im Hauruck-Verfahren abgerissenen Häuser erhalten.

 

Über den Fortgang der Planung wird durch den Baureferenten im Stadtrat regelmäßig berichtet. „Sollten sich die Dinge anders als besprochen entwickeln ist jedoch der Erlass einer Erhaltungssatzung jederzeit möglich“ so Herr Ulrich.

 

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Gencev
Vorstand des Vorstadtverein Zabo e.V.

12.04.2017: Pressemitteilung

Heimgartensiedlung: Forderung nach einer Erhaltungssatzung

 

Nach intensiver Diskussion schließt sich der Vorstadtverein Zabo der Forderung nach einer Erhaltungssatzung für die Siedlung Heimgartenweg / Waldgärtnerstraße / Waldluststraße / Valznerweiherstraße – im Folgenden „Heimgartensiedlung“ – an.

 

In den vergangenen Wochen haben wir mehrere Gespräche mit dem Vorstand des Wohnungsunter-nehmens Ost eG über den geplanten Abriss der 6 Reihenhäuser in der Waldluststraße/Ecke Valzner-weiherstraße sowie Planungen und Überlegungen über Neubauten in der "Heimgartensiedlung" und Zabo geführt.


Ende März haben wir zudem die Bürger Zabos in einer Online-Umfrage zum vorgenannten Abriss der Häuserzeile befragt. 66,9% der 680 Rückmeldungen, also 2/3 haben sich gegen einen Abriss ausgesprochen. 151 zum Teil sehr ausführliche Rückmeldungen mit Begründung eines Für/Wider belegen das hohe Interesse Zabos an der "Heimgartensiedlung". (siehe Anlage am Ende dieser Meldung)


Aus Sicht des VVZ prägen die Reihenhäuser in der "Heimgartensiedlung" den Stadtteil und geben ihm einen besonderen eher ländlichen Flair. Die Häuser sich auch typisch für den Siedlungsbau in den 1920er Jahren. Sie geben Zabo wie auch der ganzen Stadt Nürnberg ein eigenes Gesicht.


Unser Anliegen ist es, dass sich die Bewohner von Zabo auch künftig in ihrem Stadtteil wohlfühlen und gerne in der "Heimgartensiedlung" und in Zabo wohnen.

 

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Gencev
Vorstadtverein Zabo e.V. Vorstand

Umfrageauswertung Heimgartensiedlung (April 2017)
Umfrageauswertung_Heimgartensiedlung_201[...]
PDF-Dokument [1.9 MB]

26.01.2017: Pressemitteilung

#Zabo für die Hosentasche: Vorstadtverein präsentiert eigene App

 

Digitaloffensive des Vorstadtvereins Zabo e.V. geht in die nächste Runde

 

Neues Jahr, neues Highlight! Seit Januar 2017 hat Zabo - als erster (?) der insgesamt 35 Nürnberger Bürgervereine - endlich eine eigene App!

Die App ist unter dem Namen Zabo-News kostenlos und unverbindlich für iOS und Android-Geräte verfügbar. Herausgeber der App ist der Vorstadtverein ZABO e.V.

Die App des Vorstadtvereins versorgt die NutzerInnen mit aktuellen Themen und Veranstaltungs-tipps rund um Zabo: Ob Feste oder Ausflüge, Sorgen und Nöte zu Verkehrssicherheit und Verkehrsführung oder zur zukünftigen Entwicklung des Stadtteils, zum Beispiel an der Regensburger Straße. Zudem erfahren NutzerInnen in der App mehr über die Planungen des Vorstadtvereins und man kann die Vorstandsmitglieder kennenlernen.

Kostenloser Download für alle Interessierten - nicht nur für Mitglieder!

 

Direktlinks zum kostenlosen und unverbindlichen Download der App finden Sie auf unserer Homepage unter http://www.zabo-nachrichten.de/unsere-app - oder über die Suchfunktion der App-Stores über den Suchbegriff "Zabo". Der Download ist für iOS (iPhone, iPad, iPod) im Apple App Store und für Android-Geräte bei Google Play möglich.

 

Nächster Baustein in der Digitaloffensive des Vereins

"Die Entwicklung einer eigenen App war für uns nur der nächste logische Schritt", so Daniel Gencev, der 1. Vorsitzende des Vereins. "Auch in Zerzabelshof ist in den letzten Jahren ein gewisser Generationenwechsel spürbar. Dem möchten wir auch als Vorstadtverein Rechnung tragen. Unser Vereinsheft, die viermal jährlich erscheinenden ZABO-Nachrichten, erfreut sich zwar nach wie vor großer Beliebtheit - doch über diesen Kommunikationskanal können wir häufig nicht so schnell informieren und reagieren, wie wir es gerne würden - oder wie es das Thema erfordern würde." Zudem erhofft sich der Vorstadtverein über seine neuen, tagesaktuellen Kommunikationskanäle ein etwas moderneres, weniger "sperriges" Image. "Vorstadtverein - das klingt für viele junge Leute sehr verstaubt und antiquiert - aber das sind wir nun wirklich nicht!", lächelt Gencev. "Da ist sind unsere App und unsere facebook-Seite sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung!".

 

Historie: Der Vorstadtverein wird digital(er)!

14.05.2016: Presseerklärung
Pseudo-Bürgerbeteiligung in Zabo! Skandalöser Start des Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Regensburger Straße des Siedlungswerks (SW)des Freistaats Bayern

Am 3. Mai 2016 wurde der Vorsitzende des Vorstadtvereins Zabo,  Herr Gencev telefonisch zu der am darauffolgenden Tag stattfindenden Kolloquiumssitzung der Preisrichter der Auslobung des Städtebaulichen Ideenwettbewerbs Regensburger Straße des Siedlungswerks (SW) des Freistaats Bayern, Thema Rückfragenbeantwortung eingeladen. Dies war der der erste Kontakt des SW mit dem Vorstadtverein Zabo.
In den Unterlagen zur Auslobung des Städtebaulichen Wettbewerbs, Stand 19.04.16 steht jedoch wörtlich:
„Das Preisgericht wurde in folgender Zusammensetzung gebildet und vor der endgültigen Abfassung der Auslobung gehört. “…zum Preisgericht gehört als Sachverständiger Berater ohne Stimmrecht: Daniel Gencev, Vorstadtverein Zabo e.V.“
Die Einbindung des Vorstadtvereins als Bürgerverein des Stadtteils Zerzabelshof ist zunächst erfreulich. Wenn man jedoch das Verfahren genauer betrachtet muss man es klar kritisieren.
Es scheint, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck einer aktiven Bürgerbeteiligung erweckt werden soll, während man in der Realität den beteiligten Vorstadtverein Zabo stiefmütterlich behandelt:

  • Zu der am 11. April stattgefundenen Sitzung wurde der Vorstadtverein Zabo überhaupt nicht eingeladen, obwohl bereits am 18.03. die Veröffentlichung des Wettbewerbs bekanntgegeben wurde,
  • Zur Sitzung am 4. Mai wurde gerade mal am Tag zuvor mündlich eingeladen (wobei der Termin auch  schon seit 18.04. feststand).

Soll das die aktive Bürgerbeteiligung sein, die uns von der Stadt Nürnberg versprochen wurde?

Wenn man den Auslobungstext liest, ist hervorzuheben:

  • In kürzester Zeit soll ein massiv verdichtetes Wohngebiet mit 400-600 Wohneinheiten (WE) für bis zu 1500 Menschen allein auf diesem Teilgebiet hochgezogen werden. Diese Zahlen stehen in krassem Widerspruch zu den uns von Herrn Ulrich, Baureferent der Stadt Nürnberg am 16.02.16  genannten Zahlen. Es sprach damals von 500 WE für das gesamte Gelände. In dem jetzt zu beplanenden Teilgebiet war von maximal 300 WE die Rede. D.h. in kürzester Zeit eine Verdoppelung der Bebauungsdichte.
  • Aus einem bisher reinen Waldgebiet in unmittelbarer Nähe der ehemaligen Arbeiter- und Angestelltensiedlung des Reichsparteitagsgeländes wird ein extrem verdichtetes Wohngebiet.
  • Zu den unter Denkmalschutz stehenden letzten original erhaltenen Häuserzeilen sollen gerade einmal die Mindestabstandsflächen eingehalten werden.
  • Doppelte Bewohnerzahl bedeutet auch doppelte Anzahl von Parkplätzen.

Die von der Stadt Nürnberg immer wieder beteuerte Aussage, dass im Rahmen des Sonderbauprogramms Wohnen keine „Wohnghettos“ geschaffen werden sollen, wird so gleich zu Beginn ad absurdum geführt.

Nicht nur das SW will ein Wohngebiet errichten, sondern es sollen nach unseren Informationen in den nächsten 2 – 3 Jahren auch ein neues Pflegeheim gebaut, die Gebäude des bisherigen August-Meier-Heims in Eigentumswohnungen umgewandelt und auf dem jetzt der Stadt Nürnberg gehörenden Gelände des heutigen Asylbewerberheims weitere Wohneinheiten entstehen.
Im Extremfall entsteht ein total verdichtetes neues Viertel für 2000 bis 3000 Menschen, ein Mischmasch gebaut von unterschiedlichen Bauträgern.
Gute Lebensqualität und nachhaltige Quartiersentwicklung bleiben von vorneherein auf der Strecke. Die von Herrn Daniel Ulrich, Baureferent der Stadt Nürnberg gelobte „grüne Einfahrt nach Nürnberg“  geht unwiederbringlich verloren.
Wir vom Vorstadtverein Zabo fordern (siehe Presseerklärung, abgedruckt im NN/NZ Stadtanzeiger Süd am 04.05.16 Seite 40) ein Gesamtkonzept für das neue Viertel rund um das August-Meier-Heim zwischen der Hans-Kalb-Straße und dem Gewerbegebiet mit deutlich geringerer Verdichtung.


Vorstadtverein Zabo e.V.
Daniel Gencev
1. Vorsitzender

16.04.2016: Presseerklärung

Bebauung Regensburger Straße

Nürnberg braucht dringend Wohnungen. Vor allem im Bereich des Mietwohnungsbaus gibt es einen großen Bedarf.
Die Stadt Nürnberg hat im Sofortprogramm Wohnungsbau kürzlich 10 Flächen im gesamten Stadtgebiet benannt, die möglichst schnell bebaut werden können.
Eines davon ist das Areal an der Regensburger Straße zwischen Hans-Kalb-Straße und McDonalds. Hier stehen wie hinter einer Dornröschenhecke versteckt die Arbeiter- und Angestelltenhäuser die vor 80 Jahren von Albert Speer für das Reichsparteitagsgelände gebaut wurden.
Dieses unter Denkmalschutz stehende locker bebaute Ensemble wird vor allem als Altenheim genutzt. Am westlichen und östlichen Rand befinden sich Wohnungen.
Auf diesem Areal sollen nun ca. 500 Wohneinheiten sowie ein neues Pflegeheim mit ca. 130 Plätzen errichtet werden.
Das Gebiet an der Hans-Kalb-Str. ist im Besitz des Freistaats Bayern. Hier gibt es bereits einen Bebauungsplan, der eine Wohnbebauung zulässt. Das Siedlungswerk Bayern will hier ca. 300 Wohnungen bauen, davon sollen ca. 50 % im Rahmen des sozialen Wohnungsbaus gefördert werden. Bereits 2017 soll mit dem Bau begonnen werden.
Das August-Meier-Heim soll in das neue Pflegeheim umziehen. Die frei werdenden Gebäude dann an einen Investor verkauft werden, der das Ensemble in Eigentumswohnungen umwandelt.
Östlich des August-Meier-Heims sollen ebenfalls Wohnungen auf dem Gelände der jetzigen für Flüchtlinge genutzten Container errichtet werden.
Der Vorstadtverein Zabo fordert, dass der Charakter der denkmalgeschützten Siedlung unter Bäumen erhalten bleibt. Das Gelände hat ein außergewöhnliches Potential. Um dem gerecht zu werden, schlagen wir die Ausrufung eines städtebaulichen Wettbewerbs vor.
Die bestehenden Gebäude sollen alle erhalten bleiben. An den aktuellen Mietverhältnissen darf nicht gerüttelt werden.

 

Vorstadtverein Zabo e.V.
Daniel Gencev
1. Vorsitzender

(Kopie an Baureferat der Stadt Nürnberg)

 

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